unnamed feeling

Sonntag, 18. Juli 2010

es gibt da ein gefühl
ein gefühl ohne namen

es erwacht zu neuen leben
jeden tag ein bisschen mehr

dabei stirbt ein stück von mir
jeden tag ein bisschen mehr
ein bisschen mehr
ein bisschen
mehr

könnt ich nur meine augen drehn
ein blick nach innen
dann könnte ich es kommen sehn

-

es gibt da ein gefühl
ein gefühl ohne namen

es erwacht zu neuen leben
jeden tag ein bisschen mehr

dabei stirbt ein stück von mir
jeden tag ein bisschen mehr
ein bisschen mehr
ein bisschen
mehr

irgendwann da ruf ich es laut
gib ihm einen namen
dann werd ich es bekämpfen

-

es gibt da eine kraft
eine kraft in mir

bald erwache ich zu neuem leben
jeden tag ein bisschen mehr

dann stirbt das gefühl in mir
jeden tag ein bisschen mehr
ein bisschen mehr
ein bisschen
mehr

möchte wieder freudig leben
ohne tränen
nicht mit dieser angst

© ContraVita

down together

birth is pain
live is pain
death is pain
what a shame, everything the same

so lets go down together
down together
together

we love together
we hate together
we suffer together
and at the end, we're still together

so lets go down together
down together
together

when live becomes a mission
and death the right decission
when nothing else does matter
and only pain you gather

so lets go down together
down together
together

© ContraVita

Vollmond


eine eiskalte vollmondnacht, als ich an meinem eigenen grab stand.
alle 25 jahre, sorge ich für mein ableben,
notwendig, um nicht unnötige aufmerksamkeit auf mich zu ziehen.

früher war alles einfacher, da konnte man einfach in eine andere stadt gehen.

sicher, im gegensatz zu früher sind die großen städte anonymer geworden,
selbst hausbewohner wissen kaum etwas von denen, die in der wohnung nebenan leben.
dennoch, würde jemand wie ich, mit der zeit auffallen...

in zeiten von biometrischen ausweisen, passkontrollen, meldeämtern,
da muss man spurlos verschwinden, um neu anzufangen.
einige gute kontakte, und neue papiere sind kein problem.
unsere leute haben überall ihre finger im spiel.

genug der sentimentalität.
Das war nur eine kleine episode in meinem leben.
ich werde mir eine neue indentität zulegen, und weiter machen,
und dafür sorgen, das meine neue liebe lernt!

die kleine war sterbenskrank, als ich sie erstmals getroffen habe.
selten das menschen gefühle bei mir auslösen, aber sie war anders.
ich spürte was in ihr schlummert, die krankheit jedoch sollte ihr potential auslöschen.
also habe ich ihr mein wahres ich gezeigt, und ihr die wahl gelassen, zu sterben, oder eine von uns zu werden.
sie hat sich entschieden...



ich schlenderte gedankenlos durch die kalte winternacht, nur der mond gab sein fahles licht, als ich sie sah.
eine junge frau, 23 jahre, gut gebaut, gesund, sportlich. und... lecker!

eine studentin, sie verdiente sich etwas dazu, in dem sie zeitungen austrug.
ich kannte sie  schon lange, sie muss damals um die 15 gewesen dein.
ihre zeit war da noch nicht reif, viel zu jung.
aber heute nacht, diese nacht wird ihr schicksal sein!

ich ging auf sie zu, sprach sie mit einem freundlichen hallo an.
sie erschrak ein wenig, denn um diese zeit sind selten leute unterwegs,
und meine schwarze kluft, hat mich in der dunkelheit auch nicht gleich erkennen lassen.

hey , na du, kalt heute, willst einen tee? ich lad dich schnell ein, deine tour ist ja hier zuende.
sie sagte ohne viel nachdenkens ja, und folgte mir.
sie war schon öfter auf einen tee, oder eine pizza zu besuch.
nur die uhrzeit war für sie etwas ungewöhnlich, aber...
sie konnte auch gar nicht anders, das liegt in unserer natur, überzeugend zu sein.

zuhause angekommen, bot ich ihr einen platz auf der eckbank an,
schlüpfte aus meinem mantel, und bereitete einen heissen tee zu.

nachdem der tee gezogen hatte, nahm ich neben ihr platz, und begann eine einfache unterhaltung.
dabei rückte ich langsam, aber stetig näher.
ich konnte es ihr ansehen, ihre nervösität. einerseits gefiel ihr die annäherung, andererseits zögerte sie, es mir gleich zu tun.
als ich ihr sanft meine hand auf ihr knie legte, fing sie  an, ein wenig unkonzentriert zu stammeln
und prompt verschluckte sie  sich auch noch am heissen tee.

mein verlangen brennte bereits lodernd heiss, und ich wollte nicht mehr länger warten,
ich nahm sie an der hand, und zerrte sie, ohne eine wort zu sagen auf den boden.
sie wollte sich nicht so einfach überrumpeln lassen, stammelte unsinniges zeug,
dennoch gehorchte sie meinen wortlosen kommandos, wiederwillig, aber sie gehorchte.
wie ich schon sagte, es liegt in unserer natur zu überzeugen...

ich spielte eine weile mit ihr, wie eine katze mit der maus spielte, ließ ihr sogar das gefühl, stärker zu sein.
ihre lust wurde mehr und mehr, ihr blut kochte, ja, sie war gut, wusste sogar worauf es bei gutem sex ankommt,
doch zu guterletzt wand ich mich unter ihr hervor, hockte mich auf sie, fixierte ihre hände über dem kopf
und ritt unablässig, all ihre geilheit aus ihr heraus.

sie zuckte und stöhnte, jetzt alle hemmungen verloren, laut auf, gleich, gleich wird sie kommen...
als die tür in schlafzimmer sich öffnete, und meine kleine im türrahmen erschien...

mein opfer schrie auf, wollte dem orgassmus freien lauf lassen, aber zeitgleich auch noch fragen was hier abgeht, wer das in der tür ist.
sie wirkte ein wenig hilflos in diesem moment.

ich lachte nur, und deutete meiner süssen an, schnell dazu zu kommen
sie ließ sich nicht lange bitten, und setzte sich auf ihre beine.
das, ist meine süsse, klärte ich sie auf.
wir sind ein paar, du hast doch sicher nichts dagegen, wenn sie auch ihren spass an der sache hat?

nun konnte sie nicht mehr weg.

von hinten flüsterte mir meine süsse ins ohr, heute nacht hast du aber was ganz besonders leckeres mit nach hause gebracht

ja, hab ich, du hast wohl schon großen appetit? dann wollen wir mal...

die fragenden augen unseres opfers wussten nicht recht wen sie anschauen sollten, mich oder meine kleine.
und irgendwie spürte sie, das etwas nicht so lief, wie sie es gerne hätte.
klar träumt jeder mal davon, mit zwei oder mehr sex zu haben, wilde orgassmen auszuleben...
aber sie spürte instinktiv, dieser traum bleibt ein traum.

das war ihr untergang, sie gab auf, ihre geilheit, ihre lust konnte sie nicht mehr zurückhalten.
ich wartete bis sie ein zweites mal kam, lauschte vergnügt, wie meine süsse ihren eigenen höhepunkt laut ausschrie,
wie sie hilflos zuckend nach atem rang.

langsam, wie in zeitlupe, schenkte ich ihr einen zarten kuss auf ihre lippen, wanderte langsam mit der zunge ihren hals entlang
bohrte meine fänge tief in ihren hals, die schmerzensschreie erstickten in einem gurgelnden laut.

sie versuchte sich zu wehren, diesem unausweichlichem schicksal zu entkommen, sie wollte mich von sich herunter stoßen, zwecklos...
ich umklammerte ihren kopf, biss noch fester zu, schmeckte ihre kraft, ihre  geilheit, die lebensenergie, ich saugte ihr förmlich alles heraus.

sie zuckte noch, als ich von ihr abließ, aufstand, und meiner süssen den rest gewährte.
für die eigene jagdt ist sie noch zu unreif, daher brachte ich ihr, wie eine wolf oder eine katze, ab und an, eine leckere beute
damit sie ihrem brennenden verlangen und hunger stillen konnte...

aber bald ist es soweit, schon in der nächsten vollmond nacht werden wir gemeinsam auf die pirsch gehen.

(c) ContraVita

Call the Ktulu

Samstag, 17. Juli 2010

Schatz, ich komme gleich nach Hause. Endlich Feierabend.
Hast du Lust schon was auf den Herd zu stellen? ja? fein, bis gleich...
Sie steckte das Handy mit einem freudigen lächeln zurück in ihre Tasche.

Ihre Absätze knallten mit einen herrlichen Echo durch den alten Elbtunnel.

Den ganzen Tag diese Hafen-Heinis und ihre blicke.
Sie genoss es eigentlich schon, wenn es nicht immer so einfältige dumme Macho Sprüche wären.
Egal, gleich ist sie oben und fährt zu ihrem Schatz.

Call the Ktulu, hallte es leise durch den Tunnel...

Sie drehte sich erschrocken um, nichts, keine Menschenseele.
ohjeh, ich sollte nicht so viele Überstunden machen lachte sie in sich hinein.

sie erreichte den Fahrstuhl, ausser betrieb. na toll, so ein Mist...
muss wohl mit der letzten Sturmflut zu tun haben.
Ach was soll's nehme ich eben diese ewige Treppe.

Call the Ktulu
and your dreams come true

Sie stolperte vor Schreck, schlug sich an der harten kante der Treppe das knie blutig.
etwas ängstlich sah sie sich um, nichts, niemand zu sehen.
sie versuchte trotz leichtem humpeln die Treppe schnell zu bewältigen.
ein hämisches lachen hörte sie noch, als ein schwarzer Plastiksack über ihren Kopf gezogen wurde.

Oh mein Gott, Scheiße.
Sie rief laut um Hilfe, aber eine Hand drückte das Plastik gegen ihren Mund.
Sie wollte sich losreißen, aber wer auch immer ihr das nun antat, er musste Bärenkräfte haben.

Die Gestalt schleppte sie den Rest nach oben, sie hörte das blubbern eines 12 Zylinders, und wie eine Schiebetüre geöffnet wurde.
Unsanft wurde sie in den GM gestoßen, und die Türe geschlossen.
Panisch schlug sie mit den Füßen um sich...

Halt endlich still du Schlampe, war alles was sie noch hörte, bevor ihre Sinne schwanden...

...sie hing an einer rostigen gusseisernen Säule, in mitten einer baufälligen halle.
Das Dach war zum großen teil eingestürzt.
Eisige Kälte der Nacht strömte wie ein Wasserfall durch die Blechreste des Daches.

Alte Öl Fässer in denen ein Feuer brannte, das war das einzige, das Licht spendete, kein Mondlicht, nichts sonst.
Nur schemenhaft konnte sie die gestalten erkennen, die um sie herum standen.

Relativ locker hing sie da, die Arme hinten an den Handgelenken gefesselt, sie musste sich mit den überkreuz gebundenen Füßen abstützen,
oder sie hätte sich die Schultern ausgekugelt, der Schmerz war mehr als unangenehm.

warum macht ihr das, wimmerte sie, lasst mich gehen, ich hab euch doch verdammt nochmal nichts getan!
sie lachten nur, während einer anfing sie mit der peitsche zu schlagen.
dieser beißende scharfe Schmerz, sie versuchte verzweifelt den weiteren Hieben auszuweichen.
doch die peitsche traf sie dann nur da, wo es noch mehr weh tat...

Verzweifelt schrie sie vor Schmerz und warf sich hin und her...
Ihre Lenden waren nass vor Erregung, ihr Leib zuckte im Rhythmus der Peitschenhiebe
Selbst als die Gestalt endlich von ihr ab ließ, fühlte es sich für sie an als würden weitere hundert Peitschen sie treffen.

Jede menge Striemen und Platzwunden zierten ihren schlanken Körper,
ihre Kraft ließ nach und sie sank in sich zusammen.
In dieser Stellung bekam sie kaum richtig Luft, da der Zug der Arme ihr das Atmen erschwerte.

Einige Hände ergriffen sie wie Schraubstöcke, während andere die fesseln lösten.
Unsanft, wie einen alten Sack, ließen ihre Peiniger sie in den Dreck des Hallenbodens fallen.
Der aufgewirbelte Staub und die tränen trübten ihren Blick, und ließ die Augen wie Feuer brennen.

Die Gestalten standen in kleinen Grüppchen beisammen, unterhielten sich, lachten, eine Bierdose zischte...
Sie wollte aufspringen und weglaufen, einfach weg, aber kraftlos wie sie war,
brach ihre Verzweiflung nur noch mehr hervor und sie heulte wie ein kleines Kind.

Wieder packten sie Hände, rissen sie hoch,
legten ihren Oberkörper über einen rostigen T-Träger und fesselten die Hand und Fußgelenke aneinander.

Nun nahmen sich jeder der Gestalten die Frau vor, und fickten sie mehrmals durch...



...ich sehe mir diesen Schund nicht mehr länger an,
fauchte sie ihrem Freund neben sich zu.
Du kannst dir diese perverse Sauerei ohne mich rein ziehen.
Er saß da, sichtlich erregt im Kinosessel, stopfte sich das PoppCorn hinein
und verstand gar nicht was sie auf einmal hat.
Reg dich doch nicht so auf, ist doch ein geiler Film...

Ruhe da vorne! Kam ein Kommentar 3 reihen hinter ihnen

Ich fahre nach hause, ich habe die Nase voll, mach was du willst.
Sie ergriff ihre Handtasche und zwängte sich die Stuhlreihen entlang zum Hauptgang.
Er zögerte kurz, blieb aber doch sitzen, der Film muss es ihm mehr angetan haben, als seine Freundin...

Reichlich erbost, sie schien fast zu laufen, eilte sie durch das Foyer zum Lift, der sie zum Parkdeck bringen sollte.

Am Auto angekommen suchte sie den Schlüssel in ihrer Tasche, als sie bemerkte...
oh Fuck, das gibt es doch nicht, entfuhr es ihr.
langsam lief der Mösensaft ihren Schenkel nach unten.
macht mich so ein Dreck auch noch geil. ich fasse es nicht!

Vor lauter Aufregung bemerkte sie die Gestalt nicht, die ihr einen schwarzen Plastiksack über den Kopf streifte.

Call the Ktulu, flüsterte die Gestalt
and your dreams come true

 (c) ContraVita